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Informatives

Kirchenführer der Pfarrei Nammering

Josef Enzes­ber­ger hat einen Kir­chen­füh­rer der Pfar­rei Nam­me­ring erstellt. Hier erfah­ren Sie eini­ges über die Geschich­te aber auch über die Ört­lich­keit der Pfar­rei Nammering.

Was tun im Todesfall?

Sie haben einen lie­ben Ange­hö­ri­gen ver­lo­ren. Wel­che Din­ge hier zu tun sind, wird in einem klei­nen Leit­fa­den für die Pfar­rei Nam­me­ring beschrieben.

Der hl. Florian (+ 4. Mai 304)

Flo­ri­an wur­de in Zei­sel­mau­er bei Wien gebo­ren. Damals herrsch­ten die Römer; so wur­de Flo­ri­an Sol­dat, spä­ter Offi­zier und zuletzt Abtei­lungs­lei­ter im Büro des römi­schen Statt­hal­ters zu Lorch in Öster­reich. Als im Römi­schen Reich die Chris­ten­ver­fol­gun­gen aus­bra­chen, wur­den auch in der Stadt Lorch 40 Chris­ten gefan­gen genom­men und ins Gefäng­nis gewor­fen. Flo­ri­an war ein Christ. Die Sol­da­ten hat­ten ihn nicht fest­ge­nom­men, weil sie Ach­tung vor sei­nem hohen Rang hat­ten. Als Flo­ri­an hör­te, was gesche­hen war, ging er mutig zu den 40 Gefan­ge­nen und sag­te: Ich gehö­re zu euch. Ich wer­de bei euch blei­ben. Wenn es sein muss, ster­be ich mit euch.“ Der Statt­hal­ter, der Flo­ri­an gut lei­den konn­te, woll­te ihn heim­lich aus dem Gefäng­nis her­aus­brin­gen las­sen. Flo­ri­an aber blieb. Er ließ sich nicht von sei­nem Glau­ben abbrin­gen und nahm zusam­men mit sei­nen 40 Gefähr­ten, den Mar­ter­tod für sei­nen Herrn Jesus Chris­tus auf sich.

Von Sankt Flo­ri­an gibt es schö­ne alte Legen­den. Als in Zei­sel­mau­er ein­mal ein Haus lich­ter­loh brann­te, nahm der klei­ne Flo­ri­an ein­fach einen der Holz­ei­mer, wie sie bei ihm zu hau­se im Stall hin­gen, füll­te ihn mit Was­ser und lösch­te das Feu­er mit Got­tes Hil­fe in weni­gen Minu­ten. Noch heu­te fin­det man Bil­der, auf denen (frei­lich der erwach­se­ne römi­sche“ ) Flo­ri­an beim Brand­lö­schen abge­bil­det ist. Vie­le Feu­er­wehr­män­ner haben Sankt Flo­ri­an des­halb zu ihrem Schutz­hei­li­gen erwählt.

Eine ande­re Legen­de berichtet:

Als Flo­ri­an zum Tode ver­ur­teilt wor­den war, band man einen Stein an sei­nen Fuß und stieß den Hei­li­gen in einen Fluss. Der Sol­dat, der es getan hat­te, lief ein Stück fluss­ab­wärts und woll­te sehen, ob Flo­ri­an wirk­lich ver­sun­ken und ertrun­ken wäre; da ver­lor der Sol­dat sein Augen­licht und erblin­de­te. Flo­ri­ans Leich­nam aber ging nicht unter, son­dern wur­de ans Ufer getrie­ben. Ein gro­ßer schwar­zer Adler setz­te sich an sei­ne Sei­te und bewach­te den Leich­nam, bis eine from­me Frau ihn fand. Sie lud den toten Flo­ri­an auf einen Och­sen­kar­ren. Als die Och­sen vor Durst nicht mehr wei­ter woll­ten, bete­te die from­me Frau. Da ent­sprang am Weges­rand eine Quel­le, und die Och­sen konn­ten trin­ken und wei­ter­ge­hen, bis zu der Stel­le, an der Flo­ri­an begra­ben wurde.

Namens­fest des Mär­ty­rers Flo­ri­an, zusam­men mit sei­nen hei­li­gen 40 Gefähr­ten: 4. Mai

Quel­len­an­ga­be:

Quad­flieg, Josef, Das gro­ße Buch von den hei­li­gen Namens­pa­tro­nen. Das Leben von 138 Hei­li­gen für Kin­der erzählt von Josef Quad­flieg, Düs­sel­dorf 1986, Sei­te 8384. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Online-Lexi­kon Wiki­pe­dia