FÜRSTENSTEIN. In einem feierlichen und zugleich besinnlichen Abendmahlsamt am Gründonnerstag hat der Pfarrverband Fürstenstein den Auftakt zu den heiligen drei Tagen begangen. Im Mittelpunkt der Liturgie stand eine besondere Geste, die weit über das rituelle Geschehen hinausreicht: die Fußwaschung.
Dekan Johannes Graf, der den Gottesdienst leitete, vollzog dieses tief symbolische Ritual an zwölf Pfarrangehörigen. Damit folgte er dem biblischen Beispiel Jesu, der beim Letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wusch – ein Akt der Nächstenliebe und der radikalen Dienstbereitschaft.
Eine Botschaft für die Gemeinschaft
Die Auswahl der zwölf Personen spiegelte die Vielfalt des Pfarrverbandes wider. Frauen, Männer und Kinder unterschiedlicher Altersgruppen nahmen vor dem Altar Platz, um das Zeichen der Gemeinschaft entgegenzunehmen.
Stimmungsvolle Liturgie
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Herrn Georg Scholler und Frau Gabi Grubmüller umrahmt, wobei die Orgel nach dem „Gloria“ verstummte – ein traditionelles Zeichen der Trauer im Hinblick auf das Leiden Christi in der Karwoche. Nach der Kommunion wurde das Allerheiligste in einer Prozession zum Seitenaltar übertragen.


