Vier Tage lang waren die Mitglieder der Landjugend, der Ministranten und der KLB im Pfarreigebiet unterwegs und gingen von Haus zu Haus, um die neue Jahreszahl anzuschreiben, den Segen zu bringen und die Spenden einzusammeln. Die Vorbereitungen dafür beginnen jedoch schon viel früher. So werden bereits im November die Aufkleber, Handzettel, Ausweise und die Kronen bestellt, so die ehrenamtliche Organisatorin der Sternsingeraktion Eging, Maria Kölbl. „Auch die farbenprächtigen Gewänder, die Weihrauchfässer, die Sterne und die Kopftücher müssen immer wieder ausgebessert und erneuert werden“, so die Verantwortliche weiter. Für die Einteilung der Sternsingerinnen und Sternsinger wurde heuer das erste Mal ein online-Tool genutzt, in das die Eltern ihre Kinder oder die Jugendlichen sich selbst eintragen konnten. Nach einer Andacht am 2. Januar ging es bei klirrend kalten Temperaturen bei bis zu ‑10 Grad am Morgen und Schneefall los mit dem Besuch der Häuser im Ortskern, in den folgenden Tagen folgten auch die umliegenden Dörfer, Ortschaften und Siedlungen. Groß und Klein freuten sich über den Besuch, da die anderen früher um den Jahreswechsel typischen Bräuche wie Neujahrsansingen selten geworden sind. Unterstützt wurden die fleißigen Königinnen und Könige von Eltern und Freunden, die bei längeren Strecken auch mal mit dem Auto aushalfen sowie der Kirchenverwaltung, die für die Verpflegung aufkam. Am Heilig-Drei-König-Tag wurde die Sternsingeraktion mit einem feierlichen Gottesdienst, gestaltet vom Kirchenchor, in der Pfarrkirche beendet. Mit dem Ergebnis zeigten sich Amelie Ames, Helmut und Matthias Lange und Klara Schreiber als weitere Verantwortliche sehr zufrieden, denn es übertraf noch die Vorjahre. Die Spenden werden vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ dafür eingesetzt, gegen Kinderarbeit in ärmeren Ländern vorzugehen und so den Kindern und Jugendlichen dort Bildung und Aufstiegschancen zu ermöglichen.


