Am Mittwoch begaben sich 12 von ihnen sowie 5 Erwachsene auf die Spuren des letzten Abendmahls. Mit Geschichten aus der Bibel zum Auszug der Israeliten aus Ägypten, Gebeten und Bildern machten Eva Reif und Maria Kölbl für die Teilnehmenden die Texte, die auch beim letzten Abendmahl im Mittelpunkt standen, erfahrbar. Außerdem lockerten Kreistänze den Abend auf und sorgten für ein gutes Gemeinschaftsgefühl. Auch eigene Erfahrungen dazu, wann man sich heute noch im täglichen Leben unterdrückt und unglücklich fühlt, konnte jeder einbringen. Bitterkräuter wie Rucola und Chicoree, Salzwasser und ungesäuerte Brote verdeutlichten die Durststrecken, die man im Leben oft zu bewältigen hat. Schließlich endete der Abend jedoch mit einem festlichen gemeinsamen Essen und Trinken.
Am Karfreitag feierten ca. 40 Kinder und Eltern den Kinderkreuzweg. Dabei konnten sie nicht nur eine richtige Dornenkrone als Zeichen für diesen besonderen Tag sehen, sondern auch jeder einen Dornenzweig befühlen und mitnehmen. Zu den einzelnen Stationen führten Eva Reif und Christine Ames die Teilnehmenden auch ins Freie. Zu den Fürbitten wurde die Dornenkrone mit Rosen geschmückt, um zu symbolisieren, dass Hoffnung und Auferstehung nicht mehr weit sind.
Diese wurde am Ostersonntag um 5 Uhr mit der Auferstehungsfeier begangen. Auch wenn es natürlich schwer war, so früh aufzustehen, so stellte es doch einen besonderen Höhepunkt dar, die Messe im Dunkeln zu beginnen und dann das erste Tageslicht begrüßen zu können. Beim anschließenden Osterfrühstück konnten sich die Kinder und Jugendlichen zusammen mit der ganzen Pfarrgemeinde stärken und den Morgen in geselliger Runde ausklingen lassen.
Der Ostermontag schließlich steht ganz im Zeichen des Emmausgangs, zu dem sich in Einzenberg nicht nur Egingerinnen und Eginger, sondern auch Gruppen aus Fürstenstein und Nammering einfinden. Die jahrzehntelang bestehende Tradition führt durch die neu erwachende Natur und ist immer ein besonderes Erlebnis.


